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In Kambodscha hat mir das Wetter wieder mal einen Strich durch die Rechnung gemacht, ich wollte eigentlich an den Strand, hab dann aber beschlossen nochmal nach Laos zu gehen, da ich beim ersten Mal nicht viel gesehen habe.
Ich war in Pakse, hab dort mit 4 anderen die umliegenden Wasserfälle erkundet und bin am nächsten Tag weiter nach Luang Prabang. Das war wirklich einer der schönsten Orte in denen ich war. Ich kann echt verstehen warum LP Unesco Weltkulturerbe ist. Die Stadt war super gemütlich und es gab tolle Wassefälle.
Da das Wetter wieder besser wurde, bin ich von LP nach Bangkok geflogen und von dort direkt nach Ko Samed. Weisser Sandstrand, blau-grünes Wasser. WOW. Und ich hatte wieder einen tollen Bungalow.
Nach 2 Tagen musste ich wieder zurück nach Bangkok, ein bisschen Souvenirshopping und dann wars Zeit heim zu gehen. Schade und auch nicht.
Ich hatte eine tolle Zeit in SO-Asien, aber irgendwann geht der Reiz des Neuen verloren.. 3 Monate waren für mich genau richtig.
Ich habe in den 3 Monaten 5,5 Länder (Burma war ja nur ein Abstecher) gesehen und ich bin 8,5 Tage in Bussen, Zügen, Minivans und Flugzeugen gesessen.
Zum Abschluss noch ein paar Fotos:
Vientiane
Pak Ou Caves in Luang Prabang
Badespaß in Luang Prabang
Luang Prabang
Ko Samed
Shoppingpause in Bangkok
Mangacollection Bangkok
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Meine letzten Tage in Vietnam habe ich in Can Tho im Sueden verbracht. Cantho selbst hatte nicht wirklich viel zu bieten, es war ein Ort wie jeder andere. Aber ich habe mir ein Sloooooooowwwboat gemietet (mit Fahrer) und habe einen Tag auf dem Mekong und beim Floating Market verbracht. Die Fahrt begann um 5.30 Uhr morgens um den Sonnenaufgang zu sehen. Meine Bootsfuehrerin sprach kaum Englisch (sie konnte insgesamt 3 Worte), trotzdem haben wir uns prima verstanden und viel miteinander gelacht. Vorallem als wir auf ein Verkaufsboot zu einer Frau und ihrer Tochter gesessen sind und zusammen Wassermelone gegessen haben. Es ist wirklich unglaublich wie viel man versteht obwohl man 2 verschiedene Sprachen spricht. Die Menschen leben wirklich auf und am Fluss. Im Fluss wird gebadet, gehandelt, Geschirr & Waesche gewaschen, die Kinder schwimmen und das alles obwohl das Wasser wirklich oelig und stinkig ist. Vorallem auf dem Hauptfluss, wo alle Motorboote fahren und ihren Dreck verbreiten. Wir haben Blumen gepflueckt, haben Obst aus dem Fluss gerettet (ein Boot war kurz vor dem Untergang und wir haben geholfen die Aepfel einzusammeln), waren bei einer echt stinkigen und ekligen Fischfarm und haben Pause in einem kleinen Restaurant mit Obstgarten gemacht, wo ich erst mal ein Nickerchen in der Haengematte brauchte. Es war ein toller Tag, aber nach 8h hatte ich echt genug vom Fluss und war froh wieder an Land zu sein.
Dann bin ich weiter nach Chau Doc, d.h. Richtung Grenze nach Kombodscha. Von Chau Doc aus habe ich ein Motobike zur Grenze genommen, der Fahrer hatte meinen Rucksack vorne bei sich und ich konnte den Ausblick auf die vielen kleinen Doerfer und die riesigen, leuchtend gruenen Wiesen geniessen. Es war ein guter Abschied von Vietnam. Von der Grenze aus bin ich mit einem Minivan nach Phnom Pehn, ich war die einzige Europaerin und sass vorne beim Fahrer mit zwei anderen Maennern, es war ziemlich eng & heiss, aber die Fahrt hat trotzdem Spass gemacht.
Am naechsten Tag habe ich mir in Phnom Pehn einen Fahrer gemietet und bin mit ihm zuerst zu den Killig Fields, etwas ausserhalb von PP. Zwischen 1975 und 1979 wurden dort 20.000 Menschen ermordet, teilweise 300 am Tag, hauptsaechlich gebildete Menschen und ihre Familien. Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine idylische Wiese an einem kleinen See, bis man zum 10 stoeckigen Turm geht und erkennt, dass sich darin lauter Schaedel befinden. Teilweise kann man sogar erkennen woran die Menschen gestorben sind. Die Atmosphaere war ganz seltsam, man sieht zu beiden Seiten die ehemeligen Massengraeber, wenn man auf den Weg schaut, kann man Kleiderueberreste und teilweise Knochenstuecke erkennen. Das war so bedrueckend fuer mich, daher war ich froh, dass mein Fahrer mich danach zum russischen Markt gebracht hat, wo ich von diesen Graeueln abgelenkt wurde. Anschliessend hat Ya mich zum Tuol Sleng-Gefaengnismuseum gefahren. Dort ging das Grauen weiter. Mein Guide hat mir erzaehlt, wie ihr Vater und ihr Bruder von der Khmer rouge abgeholt, gefoltert und ermordet wurden und wie sie sich mit ihrer Mutter im Nordwesten Kambodschas versteckt hat. Furchtbar. Im Museum sah man Zellen, Bilder von ermordeten Menschen und Folterinstrumente. Alles wieder wirklich schrecklich. Ich musste mich davon erstmal erholen, spaeter sind wir weiter zum Palast und zur Silverpagoda. Dort hatte ich einen lustigen Guide und konnte die Vorstellung von Massenmord, der erst so wenige Jahre her ist, verdraengen. Anschliessend bin ich noch zum Central Market und habe dort kambodschanische Schupfnudeln gegessen, mmmhh.
Am naechsten Tag bin ich weiter nach Siem Reap (7h Busfahrt) um die Angkor Tempel zu sehen. Ich hab mir ein TukTuk fuer den Tag gemietet und bin um 5 Uhr los um den Sonnenaufgang beim Haupttempel zu sehen. Es war leider ziemlich bewoelkt, aber wenigstens waren noch nicht viele Touristen unterwegs. Angkor Wat selbst hat mich ein bisschen enttauescht, aber Bayon ein Tempel voll mit riesigen Buddhakoepfen und Ta Prohm (Tomb Raider) waren echt toll. Die Tempel musste man teilweise richtig erklettern und sie sind wie Labyrinthe es gibt meistens unzaehlige Wege. Macht echt Spass. Ich habe mir insgesamt 6 Tempel angesehen, danach war ich zu erschoepft fuer mehr. Bei jeder ‘Attraktion’ gab es unzaehlige Geschaefte die Souvenirs und Kleider verkauft haben und Restaurants. Es gab immer mindestens 10 Restaurants pro Tempel, ich weiss garnicht wer da alles essen soll. Ausserdem sind ueberall Kinder, die versuchen einem Armbaender, Faecher, Postkarten und Buecher zu verkaufen. Die Kids haben eine spezielle Verkaufsmasche. Sie fragen zuerst: ‘Woher bist du?’ – ‘Oesterreich’ – ‘Wenn ich dir die Haupstadt sage, kaufst du was?!’ Zum Glueck haben alle Austria mit Australia verwechselt und Canberra gesagt… Ich habe mit den Kindern meine Kaugummis und Kekse geteilt, sie waren gluecklich ueber was Suesses und ich war froh, dass sie aufgehoert haben: ‘Only 1 Dollar’ zu rufen.
Das Wetter ist ziemlich schlecht momentan, daher habe ich beschlossen nicht am verregneten Strand in Suedthailand zu sitzen sondern die letzte Zeit zu nutzen und nochmal nach Laos zu gehen, da ich beim ersten Mal so gut wie nichts vom Land gesehen habe. Ich fliege also morgen nach Pakse (Sueden) und habe gerade erfahren, dass sie am Flughafen 25 Dollar fuer die Ausreise verlangen (das Visa hat schon 35USD gekostet), so eine Abzocke, aber es bleibt mir ja nichts anderes uebrig als zu zahlen. Ich hoffe, ich muss wenigstens kein Uebergepaeck zahlen, Shopping in Kambodscha ist echt super und da ich nur noch 2 Wochen habe gibt es kein Halten mehr..
Mal wieder eine kleine Landkarte, damit ihr mir besser folgen koennt:
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Dragonfruit-Boot, Floating Market Mekong Delta

Kleiderueberreste, Killing Fields
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Wir haben die Zeit in Hoi An genossen, aber nach 5 Tagen mussten wir echt weiterziehen, wir hatten so viel Zeug gekauft, dass wir es kaum mehr tragen konnten und wollten schliesslich noch was anderes sehen.
Also sind wir 12h mit dem Bus weiter nach Muine. Ein kleiner Strandort im Sueden. In Muine gibt es nicht wirklich viel zu tun und genauso hatten wir es uns vorgestellt. Wir sind knapp 2 Tage am Resort-Strand gelegen. Super. Gegen Abend konnten wir die Fischer beobachten, die am ganzen Strand ihre Fische eingesammelt haben. Danach lagen am ganzen Strand Seesterne, Krabbenreste und Fische. Wir haben versucht ein paar Seesterne zu retten, aber ich glaube nicht, dass sie ueberlebt haben…
Am Donnerstag Mittag sind wir weiter nach Saigon, wieder 6h mit dem Bus. Seit Muine waren wir mit Jess, einer Australierin unterwegs. Als wir am Abend angekommen sind, haben wir schnell ein Hotel gesucht und sind dann zum Abendessen. Wir wollten noch gemuetlich auf einen Drink und sind in die Go2-Bar, nach ein paar Drinks ueberkam uns die Lust zum Tanzen und wir sind ins Apokalypse Now. Um 7 Uhr morgens bin ich dann schliesslich totmuede ins Bett gefallen. Wir hatten eine tolle Abschlussnacht fuer Nadine.
Um 10 Uhr morgens sind wir auf um die Stadt zu erobern, sind zu einem Markt und ein bisschen Souvenirshopping, dann musste Nadine eh schon zum Flughafen. Am Abend sind Jess, ihr Freund Tom und ich wieder ins Go2 und es wurde wieder 7 Uhr morgens. Ich waer ja schon um 6Uhr zu Hause gewesen, aber leider war die Hotelklingel kaputt und ich musste warten. Ich hab mir die Zeit bei einem kleinen Essensstand vertrieben. Das Leben startet in Saigon zum Glueck schon um 5.30 Uhr morgens. Dann oeffnen die ganzen kleinen Essensstaende an der Strasse. Super.
Ich musste dann einen Tag relaxen. Zu viel Party.
Heute war ich bei den Cu Chi-Tunnels, einem 200km langen unterirdischen Tunnelsystem des Vietcong. Wir sahen die Fallen, die sie fuer die Amerikaner gebaut haben, konnten in die Verstecke und sind durch einen stockfinsteren Tunnel gekrabbelt. Man hat echt ein Gefuehl dafuer bekommen, wie das im Vietnamkrieg war. Die Tunnel sind wirklich winzig, durch die meisten kann man nur krabbeln und in einige haben wir nicht mal reingepasst. Man konnte dort auch Waffen abschiessen, was ich irgendwie seltsam fand, aber trotzdem ausprobiert habe. Ich hab mir 5 Schuss fuer eine AK-47 gekauft. Beim Schiessplatz wurde ich beinahe taub, weil sie neben mir Maschinengewehre abgefeuert haben. Dann bekam ich zum Glueck Ohrenschuetzer. Als ich bei der Waffe stand, hat der Guide seine Hand gegen meinen Ruecken gepresst, darueber habe ich mich zuerst gewundert. Dann hab ich geschossen und alles wurde klar. Die Waffe hat einen krassen Rueckdrall, meine Schulter tut jetzt noch weh. Getroffen habe ich natuerlich nichts, aber es war echt interessant und ich hab mich gefuehlt wie Rambo in Vietnam. Anschliessend bin ich noch ins Kriegsmuseum, das war echt bedrueckend. Sie hatten viele Fotos von toten, gefolterten oder erschossenen Menschen. Das war ein bisschen zu viel fuer mich. Daher brauche ich heute Abend etwas lustiges und gehe in den Zirkus.
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Ich hab die letzten Wochen schon ein paar Mal versucht Fotos online zu stellen, aber die Internetverbindungen waren einfach zu schwach. Also auf ein Neues.

Nadine und ihre Masseurin in Muine

Partynacht in Saigon mit Jess aus Australien

Im Vietcong-Versteck, Chu Chi Tunnel
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Hanoi
Hanoi ist echt krass, so viele Menschen, Motobike- und Cyclo-Fahrer (Fahrradtaxi). Ueberall versuchen sie einem etwas anzudrehen, was mit der Zeit ziemlich nervig ist.. Aber Hanoi hat mir trotzdem sehr gut gefallen, die vielen kleinen Haueser mit verschnoerkelten Balkonen, der See mitten in der Stadt, die franzoesischen Baguettes zum Fruehstueck (Indochina-Einfluss) und die Menschen die den ganzen Tag am Strassenrand zu sitzen scheinen.
Am ersten Tag sind wir viel spaziert und waren am Abend im Wasserpuppentheater. Das ist so was wie Kasperle, aber auf vietnamesisch. Die Puppen und die Puppenspieler befinden sich im Wasser und obwohl ich nichts verstanden habe, fand ich es unheimlich witzig und suess.
Am zweiten Tag haben wir uns Ho Chi Minhs mumifizierte Leiche angesehen. Vor dem Mausoleum war eine ewig lange Schlange und wir dachten schon, dass wir nie mehr dran kommen, aber es ging erstaunlich schnell. Ueberall standen die jungen Wachen in ihren weissen Uniformen. In einem viereckigen Raum lag der orange beleuchtete Leichnam, war von 4 Wachen umgeben und man konnte ihn von 3 Seiten betrachten. Aus Respekt musste man im ganzen Gebauede mucksmaueschenstill sein. Interessant, aber irgendwie erschreckend eine 40 Jahre alte Leiche zu sehen… Wir sind dann auch noch in den Regierungspalast, aber das war so ueberlaufen, dass es keinen Spass machte. Also weiter zum Literaturtempel mit dem Motobike-Taxi. Sie sind zum Glueck vorsichtig mit uns gefahren, weil hier fahren alle ohne Ruecksicht einfach drauflos, ob die Ampel nun gruen oder rot ist. Sie sagen zwar andauernd, dass die Polizei Strafen verhaengt, aber an Regeln haelt sich trotzdem niemand. Die Motobike-Fahrer wurden am Ziel ziemlich nervig, sie wollten unbedingt, dass wir sie buchen, als wir das abgelehnt haben, wurde einer richtig pissig. Naja. Der Tempel war sehr schoen und wir sind anschliessend mit einem anderen Fahrer zu 3. (!!!) auf einem Bike zurueck ins Hotel. Der Fahrer konnte sogar ziemlich gut deutsch und hat uns uebers Leben aufgeklaert. Hanoi saugt einen irgendwie aus, wenn man an die Strassenverhaeltnisse, den Laerm und das Chaos nicht gewoehnt ist und man sich den ganzen Tag konzentrieren muss um nicht ueber den Haufen gefahren zu werden, ist man am Abend echt ausgelaugt.
Halong Bay
Am naechsten Tag gings ab aufs Boot, Halong Bay. Wir hatten das etwas Teuerere gewaehlt (79 USD), da es auf den Fotos viel schoener ausgesehen hat. Und die Fotos haben wirklich nicht gelogen. Es war ein ziemlich neues Boot im vietnamesischen Stil, mit tollen, bequemen Sonnenliegen auf dem Sonnendeck. Super. Das Essen war lecker (mir war wieder Mal schlecht, d.h. ich hab nicht viel davon gegessen), die Crew war nett und wir waren eine super Gruppe. Nadine und ich haben uns gleich mit 3 hollaendischen Jungs zusammen geschlossen und hatten viel Spass mit ihnen. Nach dem wir eine Tropfsteinhoehle angesehen haben, konnten wir kajaken. Das war echt toll. Die Bucht ist wirklich wunderschoen, die Felsen verschwinden immer mehr im leichten Nebel. Beim Kajakplatz leben die Leute in einer Art Hausbooten und ueberall sind Verkaeuferinnen in Booten und bieten Pringles, Oreos und Softdrinks an, man hoert immer nur: ‘Buy something??’ Spaeter hatten wir dann Badespass mit den Jungs, wir konnten vom Bootdach ins Wasser springen. Das haben wir dann immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen und Formationen gemacht. Super. Und sogar wenn man im Wasser ist rudern die Frauen her und rufen: ‘Buy something???’ Am Abend war dann Karaoketime. Das gehoert in Asien doch dazu, oder? Zuerst haben sich alle etwas geniert, aber nach ein paar Songs waren alle dabei und es war nur noch lustig. Ich glaube wir haben das halbe Buch durchgesungen. Eine letzte Zigarette auf dem Sonnendeck und dann kam von Nadine die Idee an Deck zu schlafen. Wir haben uns ein feines Bett gemacht und denn Sternenhimmel genossen, die Jungs haben das mitbekommen und schon lagen 2 von ihnen neben uns. Es war so angenehm, endlich mal kuehle Luft beim schlafen. Und am Morgen aufzuwachen und in die Bucht zu blicken war einfach toll. Dann gleich wieder Badespass zum Aufwachen. Nach dem Fruehstueck haben wir noch in der Sonne gebraten und dann war der Spass leider vorbei, wir mussten von Board und wieder zurueck nach Hanoi (3h Fahrt). Wir hatten wirklich tolle 1.5 Tage auf dem Boot.
Hue
Von Hanoi sind wir am gleichen Tag noch weiter nach Hue, 14h mit dem Nachtzug. Der war leider nicht so toll wie der in Thailand, aber da wir das Abteil fuer uns alleine hatten, hat das schon gepasst. Der Zug ist hier wirklich teuer! Aber wir kamen entspannt und ausgeschlafen in Hue an, konnten den Tag direkt nutzen und daher war auch das OK. Wir hatten ein nettes familiaeres Guesthouse, haben gemuetlich gefruehstueckt, der Oma unsere Waesche gegeben und sind los in die Stadt. Dort wollten wir zur Zitadelle. Wir sind ewig, ewig in bruetender Hitze gelatscht und haben den Eingang einfach nicht gefunden… Ueberall wieder Cyclo-Fahrer, aber die waren alle so aufdringlich, das wir keinen von ihnen buchen wollten. Wir liefen und liefen, dann schon wieder ein Cyclo-Fahrer, den haben wir nach dem Weg gefragt, er hat ihn uns freundlich erklaert und uns ein gutes Angebot gemacht. Zuerst fuhr er uns mal zum Eingang, da er auf dem Weg dahin so nett war, haben wir beschlossen ihn fuer eine Tour zu buchen. Wir sind also mit ihm ueber 2 Stunden durch die Zitadelle geduest, er ist an vielen Plaetzen mit uns stehen geblieben, hat uns viele Dinge erklaert, uns ein paar Woerter vietnamesich beigebracht und hat alle unsere Fragen beantwortet. Super.. Er war sei Geld echt wert. Nach dem Abendessen wollten wir noch zum Markt , bloede Idee. Erstens hatte der Markt schon zu und zweitens war es auf der anderen Flussseite unglaublich stressig. Die absolute Reizueberflutung, so viele Menschen, Gerueche, Gerauesche, Lichter. Wahnsinn. Also schnell wieder zurueck auf die andere Seite. Hue ist eine schoene kleine Stadt, vorallem sind sie schon dabei die ganze Stadt mit Lotusblueten fuer das anstehende Festival zu dekorieren. Toll.
Hoi An
Am naechsten Morgen ging es weiter nach Hoi An. 4h mit dem Bus. Wir hatten sogar einen Platz zum Liegen, sehr fein. Angekommen haben wir das erste Hotel mit Pool gewaehlt und wurden nicht enttauescht, 3* fuer 3.80 Euro pro Person. Am ersten Nachmittag sind wir nur am Pool gelegen, meistens alleine, echt chillig. Am Abend haben wir uns natuerlich gleich in die erste Schneiderei ‘verirrt’ und Kleider und Tshirts in Auftrag gegeben. Hoi An ist beruehmt fuer seine massgeschneiderten Kleider und Schuhe. Es reihen sich Tailor, Schuhlaeden, ‘Kunstgallerien’ und Softdrinksstaende aneinander. Was anderes gibt es eigentlich nicht.
Am naechsten Tag sind wir mit dem Rad (kann man fuer 50 Cent am Tag leihen) zum 5km entfernten Strand im Norden (den mir der Buchhaendler empfohlen hat). Die Strassen in der Stadt sind ziemlich schlecht, ueberall sind riesige Loecher, ein echter Hindernissparcours, aber man darf sich durch die Motobikefahrer und Spaziergaenger nicht beirren lassen, einfach weiterfahren, die anderen weichen schon aus. Unser Weg fuehrte uns aus der Stadt und vorbei an Reisfeldern, die gerade neu bestellt wurden. Schon waren wir am Strand. Weisser Sand, tuerkises Wasser. Toll. Es gibt nur wenige Strandbars und kaum Verkauefer. Also super zum Sonnenbaden. Am Abend haben wir noch ein bisschen die Stadt erkundigt, haben Schuhe in Auftrag gegeben, waren Essen und sind dann unsere Kleider probieren gegangen. Laessig, echt. Auch diese Stadt gefaellt uns wieder super. Vorallem weil der Strand so nah ist.
Heute haben wir eigentlich dasselbe gemacht, leckeres Fruehstuck, mit dem Bike zum Strand, Abendessen, Schuhe und Kleider holen bzw. anprobieren.
Wir nehmens gemuetlich hier und werden wahrscheinlich noch 2 Tage bleiben…
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Es war wieder einmal super einfach die Grenze zu passieren. Einfach mit dem TukTuk zur Grenze, raus aus Thailand mit dem Shuttlebus ueber die Friendshipbridge, dann die Einreiseformalitaeten + 35 Dollar und weiter mit dem TukTuk nach Vientiane. Mit Hilfe von einem Hollaender und seiner Freundin bin ich in einem pasablen Guesthouse gelandet und hab bis zu Nadis Ankunft nicht viel gemacht. Ich war ziemlich frueh am Flughafen und habe dort jedoch einen Mann aus Vientiane kennengelernt und mich ewig mit ihm unterhalten. Er konnte sogar deutsch, da er mal in Leipzig studiert hat. Nach Nadines Ankunft haben wir nicht mehr viel gemacht, sind ins Guesthouse, haben getratscht und ein paar Plaene geschmiedet.
Am naechsten Tag sind wir mit dem Localbus 1h in die Pampas gefahren zum Buddhapark. Dort gab es wunderschoene hinduistische und buddhistische Steinskulpturen und gleich zu Beginn haben wir Keo Dala (Himmelring), einen 21 jaehrigen Moench kennengelernt. Der war so lustig und konnte es kaum fassen, dass wir beide Single sind. Wir sind dann mit ihm zum Bus. Wir haben die ganze Fahrt ueber mit ihm gelacht, er hat in uns Bedeutungen gesucht und unter anderem gefragt warum unsere Nasen so lang sind und unsere Haut so weiss… Auf dem Weg zum Guesthouse haben wir eine Gruppe Kinder getroffen und haben mit ihnen eine Fotosession veranstaltet. Am Abend waren wir am Mekong beim romantischen Dinner, mmmh leckeres Essen..
Am Montag sind wir weiter in den Party und Badespass-Ort Vang Vieng. 4h Fahrt mit dem Localbus, durch kleine Doerfer mit 10 Haeusern und oft einfach nur durch Landschaften ohne Zivilisation. Wir durften auch mit ansehen, wie eine Kuh ausgeblutet hat. 6 Asiaten sassen um und auf ihr, ihre Beine waren gefesselt und die Kehle durchschnitten. Und das einfach am Strassenrand. Irgendwann sind wir dann im Guesthouse gelandet, haben geduscht und beschlossen am naechsten Tag einen Kajaktrip mit Tubing zu machen. Wir haben in einem Strassenrestaurant gegessen und sind durch die Stadt (2 Strassen) und spaeter noch in eine Bar. Gemuetlich. Am naechsten Morgen ging es jedoch los… Bei Nadine beganns schon in der Nacht, mich hat es erst am Morgen erwischt. Wir haben uns den ganzen Tag mit Durchfall und Kotzen abgewechselt. So anstrengend, vorallem da wir nichts mehr zum Trinken hatten und wohl oder uebel eine aus dem Zimmer musste. Wir waren jedoch so erschoepft, dass das echt der Horror war. Wir waeren so gerne zu Hause gewesen, wo sich jemand um uns gekuemmert haette und wir nicht einsam und verlassen 24h in dem steinharten Bett liegen haetten muessen… Naja aber das gehoert wohl dazu zum Reisen.. Der Trip fiel leider ins Wasser und da es Nadine am naechsten Tag nicht viel besser ging, haben wir die Zeit in Vang Vieng hauptsaechlich in unserem Zimmer verbracht…
Wir haben uns dann entschieden nicht nach Luang Prabang zu fahren, da es 18h Busfahrt fuer 1,5 Tage Aufenthalt bedeutet haette. Wir haben den naechsten Flug gebucht und sind von Vientiane weiter nach Hanoi. Am Flughafen haben wieder 100 Leute auf uns eingeredet, aber wir hatten beschlossen mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Im Bus haben wir uns mit Wuu unterhalten einem Vietnamesen der Tourismus studiert (endlich mal jemand der gut Englisch spricht) und er hatte einige gute Tipps fuer Hanoi und Umgebung. Wuu hat uns dann auch geholfen ein Taxi zu bekommen und wir sind zum Hotel. Wir mussten dann aber zum “2. Gebaeude” (das ein anderes Hotel ist) und sind hinter dem Manager mit unseren Rucksaecken hergelaufen. So viele Eindruecke auf einmal. In den Strassen lag der Dreck des ganzen Tages, wir hatten keine Orientierung, da waren so viele Menschen und noch mehr Motobikes, denen wir staendig ausweichen mussten. Aber endlich waren wir angekommen, nach 12h Reisezeit…
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So jetzt ist es soweit heute ist mein vorerst letzter Tag in Thailand.Morgen kommt Nadine und ich freu mich schon auf Laos & Vietnam und die Dinge die wir erleben. Es wird echt langsam Zeit fuer was neues. Ich bin gerade in Nong Khai im besten Guesthouse ueberhaupt: Mut Mee. Super zum entspannen.
Seit meinem letzten Eintrag war ich nochmal eine Nacht in Chiang Mai und bin danach weiter nach Phitsanulok (wurde im Lonely Planet empfohlen). Auf dem Weg dahin hat man mir meine Sonnenbrille geklaut, was mich echt so geaergert hat, weils absolut meine eigene Schuld war. Ich hab einen Tag gebraucht um den Frust zu ueberwinde, weils natuerlich nicht meine 120 Baht Fake-Gucci war sondern die Echte. Ich bin am zweiten Tag mit dem Bus nach Sukothai, hab mir dort ein Turbo-1-Gang-Fahrrad ausgeliehen und bin durch die wunderschoene Tempelanlage gefahren. Besonders beeindruckt hat mich ein 15m hoher sitzender Buddha, dessen Hand so gross wie ich war. Es war super entspannt da und es gab kaum Touristen. Uberall waren kleine Seen, Buddhas, Elefantenskulpturen und kleine Tempel. Echt wunderschoen.
Am Abend war ich in Phitsanulok auf dem Nightbazaar und bin am naechsten Morgen weiter nach Khon Kaen. Die Frau vom Busunternehmen meinte, dass es keine Sitzplaetze im Bus gibt weil der Bus von Chiang Mai kommt. Das hat mich etwas beunruhigt, 5h eingequetscht im Bus stehen, muss echt nicht sein. Aber ich war mir nicht sicher ob ich sie richtig verstanden hatte. Jedenfalls hatte ich Glueck, ich hab den Touristenbonus bekommen und durfte als erste in den Bus und hatte daher einen Sitzplatz. Der Bus war restlos ueberbucht und die Maedels neben mir mussten wirklich 5h lang stehen. Unterwegs habe ich beschlossen, dass ich nicht schon wieder eine Stadt sehen will, Phitsanulok war nicht gerade schoen und daher bin ich mit dem naechsten Bus weiter nach Udon Thani und von dort aus nach Nong Khai. Die Reise hat 12h gedauert und ich war nur noch fertig als ich angekommen bin.
Seit gestern habe ich ein Zimmer im Mut Mee, das super chillige Stuehle im Garten hat und Haengematten neben dem Mekong. Ich fuehle mich hier wie zu Hause, es ist sehr persoenlich und familiaer. (und billig!)
Ich werde mir jetzt wieder ein Fahrrad mieten (1960 1-Gang) und zum 5km entfernten Sculpture Park radeln. Hoffe, dass ihn heute finde, gestern habe ich mich komplett verirrt und bin nach einer Stunde radeln wieder vorm Guesthouse gestanden.
So wuenscht mir Glueck bei der Suche.
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White Temple, suedlich von Chiang Rai
Nightmarket Chiang Rai
Tha Ton
Tha Ton, 141 Stufen bis zum wunderschoenen Tempel auf dem Berg
kleiner, dicker Buddha
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Wir sind von Mae Salong aus mit dem Sammeltaxi 1.5h bergauf, bergab nach Mae Chan gefahren. Dort wurden wir ziemlich abrupt aus dem Taxi geworfen und unserem Schicksal ueberlassen. Natuerlich sprach niemand Englisch und wir waren etwas planlos wie wir weiter kommen sollen. Dann fuhr ein Localbus an uns vorbei und wir haben einfach gewunken. Man muss hier naemlich nicht an Bushaltestellen auf Busse warten sondern kann, zumindest die lokalen Busse einfach herwinken. Rein in den Bus und weiter nach Mae Sai (ich glaube der noerdlichste Punkt Thailands). Mae Sai ist echt nicht sehenswert,uns war gleich klar, dass wir nicht laenger als 1 Tage bleiben wollen. Wir sind dann zu Fuss ueber die Grenze nach Burma(Myanmar) um unsere Visas zu verlaengern und es war echt erschreckend wie sich eine Strasse innerhalb von 50m veraendern kann. Burma hat viel aermer & verfallener gewirkt und die Leute wollten uns echt verzweifelt was verkaufen. Wir konnten eine Stange Zigaretten fuer 1.20 Euro kaufen, dementsprechend schmecken sie halt auch. Nach 1h sind wir zurueck nach Thailand.
Die Geschaefte in unserer Strasse haben alle um 6 Uhr geschlossen, es waren kaum mehr Menschen auf der Strasse. Geisterstadt. Wir haben uns dann in einem Restaurant ein paar Filme angesehen. Von Mae Sai aus waere es zwar leichter gewesen das Goldene Dreieck und sonstige nette Orte zu besuchen, aber wir haben uns einfach nicht wohlgefuehlt. Daher sind wir weiter nach Chiang Rai. Die Stadt ist sehr wohlfuehlig, so wie Chiang Mai. Am ersten Tag haben wir nicht viel gemacht, sind nur ein paar Stunden durch die Gegend spaziert und zum Nightmarket.
Heute haben wir uns wieder ein Motobike ausgeliehen und sind zuerst zu einem schoenen See, wo wir in einem Resort Mittag gegessen haben und den Pool gratis nutzen durften. Das haben wir natuerlich ausgenutzt. Danach sind wir weiter zum Goldenen Dreieck, wo der Mekong Myanmar, Thailand und Laos trennt. Ueber dem Mekong thronte ein riesiger goldener Buddha, wir haben gemuetlich Kaffee getrunken und versucht herauszufinden was Laos und was Myanmar ist…
Dann sind wir weiter und irgendwann in einer Kurve haben wir gemerkt, dass irgendwas mit dem Motobike nicht stimmt. Scheisse schon wieder ein platter Reifen. Mitten im Nirgendwo, schon wieder, und keine Ahnung wo die naechste Tankstelle ist. Wir waren etwas planlos, bis 3 Thais auf einem Traktor uns entdeckt haben. Wir haben uns mit Haenden und Fuessen mit ihnen verstaendigt.Die Maenner und Nick haben das Motobike auf den Anhaenger geladen und wir sind mit dem Traktor dahingetuckert. Bei einer kleinen Motoradwerkstatt am Strassenrand, haben sie das Motobike und uns abgeladen und der Besitzer hat seelenruhig den Reifen repariert. Waehrenddessen haben wir uns mit seinem Sohn amuesiert. Das war ein kleiner, dicker Buddha der sich sein Handtuch wie ein Moench um den Koerper geschlungen hatte und lustige kleine Taenze aufgefuehrt hat. Dabei war er voellig still und hat immer wieder Gebetsposen eingenommen. Als ein paar Moenche vorbei liefen hat er das erste Mal ein Geraesch von sich gegeben. Ich hab ihm dann einen Cola Lolli geschenkt, den er zuerst ziemlich skeptisch betrachtet hat. Seine Mama hat ihm dann erklaert was es ist. Irgendwann hat er denn Lolli dann etwas zaghaft abgeleckt und hat einen verzueckten Freudenschrei von sich gegeben. Ich glaube, ich habe noch nie so ein Kind so strahlen sehen. Zum Dank hat er wieder ein paar Taenzchen fuer uns vorgefuehrt…Daher waren wir im Nachhinein ziemlich froh, dass wir eine Reifenpanne hatten. Wir haben so viel mit dem kleinen gelacht.
Morgen fahren wir mit dem Motobike Richtung Sueden. Also toitoitoi, mal sehen was diesmal passiert.



























