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Es war wieder einmal super einfach die Grenze zu passieren. Einfach mit dem TukTuk zur Grenze, raus aus Thailand mit dem Shuttlebus ueber die Friendshipbridge, dann die Einreiseformalitaeten + 35 Dollar und weiter mit dem TukTuk nach Vientiane. Mit Hilfe von einem Hollaender und seiner Freundin bin ich in einem pasablen Guesthouse gelandet und hab bis zu Nadis Ankunft nicht viel gemacht. Ich war ziemlich frueh am Flughafen und habe dort jedoch einen Mann aus Vientiane kennengelernt und mich ewig mit ihm unterhalten. Er konnte sogar deutsch, da er mal in Leipzig studiert hat. Nach Nadines Ankunft haben wir nicht mehr viel gemacht, sind ins Guesthouse, haben getratscht und ein paar Plaene geschmiedet.
Am naechsten Tag sind wir mit dem Localbus 1h in die Pampas gefahren zum Buddhapark. Dort gab es wunderschoene hinduistische und buddhistische Steinskulpturen und gleich zu Beginn haben wir Keo Dala (Himmelring), einen 21 jaehrigen Moench kennengelernt. Der war so lustig und konnte es kaum fassen, dass wir beide Single sind. Wir sind dann mit ihm zum Bus. Wir haben die ganze Fahrt ueber mit ihm gelacht, er hat in uns Bedeutungen gesucht und unter anderem gefragt warum unsere Nasen so lang sind und unsere Haut so weiss… Auf dem Weg zum Guesthouse haben wir eine Gruppe Kinder getroffen und haben mit ihnen eine Fotosession veranstaltet. Am Abend waren wir am Mekong beim romantischen Dinner, mmmh leckeres Essen..
Am Montag sind wir weiter in den Party und Badespass-Ort Vang Vieng. 4h Fahrt mit dem Localbus, durch kleine Doerfer mit 10 Haeusern und oft einfach nur durch Landschaften ohne Zivilisation. Wir durften auch mit ansehen, wie eine Kuh ausgeblutet hat. 6 Asiaten sassen um und auf ihr, ihre Beine waren gefesselt und die Kehle durchschnitten. Und das einfach am Strassenrand. Irgendwann sind wir dann im Guesthouse gelandet, haben geduscht und beschlossen am naechsten Tag einen Kajaktrip mit Tubing zu machen. Wir haben in einem Strassenrestaurant gegessen und sind durch die Stadt (2 Strassen) und spaeter noch in eine Bar. Gemuetlich. Am naechsten Morgen ging es jedoch los… Bei Nadine beganns schon in der Nacht, mich hat es erst am Morgen erwischt. Wir haben uns den ganzen Tag mit Durchfall und Kotzen abgewechselt. So anstrengend, vorallem da wir nichts mehr zum Trinken hatten und wohl oder uebel eine aus dem Zimmer musste. Wir waren jedoch so erschoepft, dass das echt der Horror war. Wir waeren so gerne zu Hause gewesen, wo sich jemand um uns gekuemmert haette und wir nicht einsam und verlassen 24h in dem steinharten Bett liegen haetten muessen… Naja aber das gehoert wohl dazu zum Reisen.. Der Trip fiel leider ins Wasser und da es Nadine am naechsten Tag nicht viel besser ging, haben wir die Zeit in Vang Vieng hauptsaechlich in unserem Zimmer verbracht…
Wir haben uns dann entschieden nicht nach Luang Prabang zu fahren, da es 18h Busfahrt fuer 1,5 Tage Aufenthalt bedeutet haette. Wir haben den naechsten Flug gebucht und sind von Vientiane weiter nach Hanoi. Am Flughafen haben wieder 100 Leute auf uns eingeredet, aber wir hatten beschlossen mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Im Bus haben wir uns mit Wuu unterhalten einem Vietnamesen der Tourismus studiert (endlich mal jemand der gut Englisch spricht) und er hatte einige gute Tipps fuer Hanoi und Umgebung. Wuu hat uns dann auch geholfen ein Taxi zu bekommen und wir sind zum Hotel. Wir mussten dann aber zum „2. Gebaeude“ (das ein anderes Hotel ist) und sind hinter dem Manager mit unseren Rucksaecken hergelaufen. So viele Eindruecke auf einmal. In den Strassen lag der Dreck des ganzen Tages, wir hatten keine Orientierung, da waren so viele Menschen und noch mehr Motobikes, denen wir staendig ausweichen mussten. Aber endlich waren wir angekommen, nach 12h Reisezeit…
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So jetzt ist es soweit heute ist mein vorerst letzter Tag in Thailand.Morgen kommt Nadine und ich freu mich schon auf Laos & Vietnam und die Dinge die wir erleben. Es wird echt langsam Zeit fuer was neues. Ich bin gerade in Nong Khai im besten Guesthouse ueberhaupt: Mut Mee. Super zum entspannen.
Seit meinem letzten Eintrag war ich nochmal eine Nacht in Chiang Mai und bin danach weiter nach Phitsanulok (wurde im Lonely Planet empfohlen). Auf dem Weg dahin hat man mir meine Sonnenbrille geklaut, was mich echt so geaergert hat, weils absolut meine eigene Schuld war. Ich hab einen Tag gebraucht um den Frust zu ueberwinde, weils natuerlich nicht meine 120 Baht Fake-Gucci war sondern die Echte. Ich bin am zweiten Tag mit dem Bus nach Sukothai, hab mir dort ein Turbo-1-Gang-Fahrrad ausgeliehen und bin durch die wunderschoene Tempelanlage gefahren. Besonders beeindruckt hat mich ein 15m hoher sitzender Buddha, dessen Hand so gross wie ich war. Es war super entspannt da und es gab kaum Touristen. Uberall waren kleine Seen, Buddhas, Elefantenskulpturen und kleine Tempel. Echt wunderschoen.
Am Abend war ich in Phitsanulok auf dem Nightbazaar und bin am naechsten Morgen weiter nach Khon Kaen. Die Frau vom Busunternehmen meinte, dass es keine Sitzplaetze im Bus gibt weil der Bus von Chiang Mai kommt. Das hat mich etwas beunruhigt, 5h eingequetscht im Bus stehen, muss echt nicht sein. Aber ich war mir nicht sicher ob ich sie richtig verstanden hatte. Jedenfalls hatte ich Glueck, ich hab den Touristenbonus bekommen und durfte als erste in den Bus und hatte daher einen Sitzplatz. Der Bus war restlos ueberbucht und die Maedels neben mir mussten wirklich 5h lang stehen. Unterwegs habe ich beschlossen, dass ich nicht schon wieder eine Stadt sehen will, Phitsanulok war nicht gerade schoen und daher bin ich mit dem naechsten Bus weiter nach Udon Thani und von dort aus nach Nong Khai. Die Reise hat 12h gedauert und ich war nur noch fertig als ich angekommen bin.
Seit gestern habe ich ein Zimmer im Mut Mee, das super chillige Stuehle im Garten hat und Haengematten neben dem Mekong. Ich fuehle mich hier wie zu Hause, es ist sehr persoenlich und familiaer. (und billig!)
Ich werde mir jetzt wieder ein Fahrrad mieten (1960 1-Gang) und zum 5km entfernten Sculpture Park radeln. Hoffe, dass ihn heute finde, gestern habe ich mich komplett verirrt und bin nach einer Stunde radeln wieder vorm Guesthouse gestanden.
So wuenscht mir Glueck bei der Suche.
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White Temple, suedlich von Chiang Rai
Nightmarket Chiang Rai
Tha Ton
Tha Ton, 141 Stufen bis zum wunderschoenen Tempel auf dem Berg
kleiner, dicker Buddha
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Wir sind von Mae Salong aus mit dem Sammeltaxi 1.5h bergauf, bergab nach Mae Chan gefahren. Dort wurden wir ziemlich abrupt aus dem Taxi geworfen und unserem Schicksal ueberlassen. Natuerlich sprach niemand Englisch und wir waren etwas planlos wie wir weiter kommen sollen. Dann fuhr ein Localbus an uns vorbei und wir haben einfach gewunken. Man muss hier naemlich nicht an Bushaltestellen auf Busse warten sondern kann, zumindest die lokalen Busse einfach herwinken. Rein in den Bus und weiter nach Mae Sai (ich glaube der noerdlichste Punkt Thailands). Mae Sai ist echt nicht sehenswert,uns war gleich klar, dass wir nicht laenger als 1 Tage bleiben wollen. Wir sind dann zu Fuss ueber die Grenze nach Burma(Myanmar) um unsere Visas zu verlaengern und es war echt erschreckend wie sich eine Strasse innerhalb von 50m veraendern kann. Burma hat viel aermer & verfallener gewirkt und die Leute wollten uns echt verzweifelt was verkaufen. Wir konnten eine Stange Zigaretten fuer 1.20 Euro kaufen, dementsprechend schmecken sie halt auch. Nach 1h sind wir zurueck nach Thailand.
Die Geschaefte in unserer Strasse haben alle um 6 Uhr geschlossen, es waren kaum mehr Menschen auf der Strasse. Geisterstadt. Wir haben uns dann in einem Restaurant ein paar Filme angesehen. Von Mae Sai aus waere es zwar leichter gewesen das Goldene Dreieck und sonstige nette Orte zu besuchen, aber wir haben uns einfach nicht wohlgefuehlt. Daher sind wir weiter nach Chiang Rai. Die Stadt ist sehr wohlfuehlig, so wie Chiang Mai. Am ersten Tag haben wir nicht viel gemacht, sind nur ein paar Stunden durch die Gegend spaziert und zum Nightmarket.
Heute haben wir uns wieder ein Motobike ausgeliehen und sind zuerst zu einem schoenen See, wo wir in einem Resort Mittag gegessen haben und den Pool gratis nutzen durften. Das haben wir natuerlich ausgenutzt. Danach sind wir weiter zum Goldenen Dreieck, wo der Mekong Myanmar, Thailand und Laos trennt. Ueber dem Mekong thronte ein riesiger goldener Buddha, wir haben gemuetlich Kaffee getrunken und versucht herauszufinden was Laos und was Myanmar ist…
Dann sind wir weiter und irgendwann in einer Kurve haben wir gemerkt, dass irgendwas mit dem Motobike nicht stimmt. Scheisse schon wieder ein platter Reifen. Mitten im Nirgendwo, schon wieder, und keine Ahnung wo die naechste Tankstelle ist. Wir waren etwas planlos, bis 3 Thais auf einem Traktor uns entdeckt haben. Wir haben uns mit Haenden und Fuessen mit ihnen verstaendigt.Die Maenner und Nick haben das Motobike auf den Anhaenger geladen und wir sind mit dem Traktor dahingetuckert. Bei einer kleinen Motoradwerkstatt am Strassenrand, haben sie das Motobike und uns abgeladen und der Besitzer hat seelenruhig den Reifen repariert. Waehrenddessen haben wir uns mit seinem Sohn amuesiert. Das war ein kleiner, dicker Buddha der sich sein Handtuch wie ein Moench um den Koerper geschlungen hatte und lustige kleine Taenze aufgefuehrt hat. Dabei war er voellig still und hat immer wieder Gebetsposen eingenommen. Als ein paar Moenche vorbei liefen hat er das erste Mal ein Geraesch von sich gegeben. Ich hab ihm dann einen Cola Lolli geschenkt, den er zuerst ziemlich skeptisch betrachtet hat. Seine Mama hat ihm dann erklaert was es ist. Irgendwann hat er denn Lolli dann etwas zaghaft abgeleckt und hat einen verzueckten Freudenschrei von sich gegeben. Ich glaube, ich habe noch nie so ein Kind so strahlen sehen. Zum Dank hat er wieder ein paar Taenzchen fuer uns vorgefuehrt…Daher waren wir im Nachhinein ziemlich froh, dass wir eine Reifenpanne hatten. Wir haben so viel mit dem kleinen gelacht.
Morgen fahren wir mit dem Motobike Richtung Sueden. Also toitoitoi, mal sehen was diesmal passiert.
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Ist ja schon wieder einige Tage her, seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Aber ich war die ganze Zeit unterwegs und bin gerade mitten im Nirgendwo. Super.
Aber von vorne. Ich habe 5 Tage in Chiang Mai verbracht, einfach weil es da so nett war, ich gleichzeitig auch wieder Mal ein bisschen krank war und keine Lust hatte wieder zu packen und weiter zu ziehen.
Ich habe in Chiang Mai einen Kochkurs besucht, wir haben thailaendische Salate, gebratene Nudeln, Curry, Fruehlingsrollen uvm. zubereitet und ich war echt ueberrascht, dass das so einfach ist. Man braucht eigentlich nur 2 Sossen (Fisch- und Austersosse) und massig Zucker…
Am naechsten Tag war ich White Water Rafting, das war echt ein Fopp. Versprochen wurden uns 2-3 h Rafting, effektiv geraftet sind wir 20 Minuten, dann sind wir auf einem Bambusfloss den Fluss runtergetrieben und dann war der Spass auch schon wieder vorbei. Wir haben uns natuerlich beschwert, dadurch durften wir nochmal 20 Minuten ‘raften’, heisst den Fluss runtertreiben, dabei konnten wir jedoch Elefanten beim Baden zu sehen, was echt ein Highlight war. Der Guide hat uns dann noch ein par Wasserrettungsuebungen gezeigt, was so unnoetig war, dass ich nur noch lachen konnte. Am Ende des befahrbaren Flusses wurde das Boot dann auf einen Pickup-Truck geschnallt und Esther und ich durften oben auf dem Boot sitzen was viel mehr Rafting als alles andere davor war. Nach dem wir uns bei dem Tourbuero beschwert haben, haben wir wenigstens ein bisschen Geld zurueck bekommen… aber eigentlich fand ich den Trip sehr lustig.
Das Wetter wurde besser, was echt gut fuer mein Gemuet ist. Es hat 1 Woche durchgeregnet und das ist echt trist… Vorallem wenn man ein Guesthouse mit Pool hat und ihn nicht nutzen kann.
Am Abend habe ich mich dann mit Nick getroffen (meinem britischen Freund, den ich auf den Perhentian Islands kennengelernt habe) und wir sind zum Thaiboxen. Wir haben 8 Kaempfe gesehen, von kleinen Jungen bis Frauen. Und ich muss sagen, der Frauenkampf war einer der Besten, da war am meisten Action. Die Hauptkaempfe waren auch super, alle Asiaten sind um den Ring gestanden und haben geklatscht und gerufen. Tolle Atmosphaere. Nach dem Boxen war eine Ladyboy-Kabarettshow, da ich noch nicht viele von ihnen gesehen habe (im Gegensatz zu allen maennlichen Reisenden, die ich bisher getroffen habe), habe ich mich daruf ziemlich gefreut. Ich muss sagen sie / er war ziemlich huebsch, aber nach der zweiten Nummer wurde es etwas beaengstigend. Sie kam als Clown geschminkt (aber irgendwie verzerrt) in einem Kimono auf die Buehne, hat ein asiatisches Liedchen getraellert. Nach kurzer Zeit hat sie / er einen RIESIGEN Dildo aus ihrem / seinem Stringtanga gezogen und diesen wild durch die Gegend geschleudert oder als Mikrofon benutzt. Alle Kinder um den Ring fanden das unglaublich lustig, aber ich fand das nur schraeg…
Am naechsten Tag sind wir mit dem Tuk Tuk zu einem wunderschoenen Tempel, mit kleinem See und tollen Buddhastatuen. Es war sehr ruhig und wirklich angenehm da, bis ich am See von einer Taube angeschissen wurde.. Aber nachdem es Nick dann auch erwischt hat, wars nur noch lustig. Schadenfreude. Ich wollte dann meinen Pass abholen (den ich in Bangkok wegen dem Vietnamvisa abgegeben hatte), aber er war nicht da.. Das hat mich kurz etwas beunruhigt, aber die asiatische Ruhe ist schnell wieder zurueck gekommen. Am Abend haben wir uns dann ein Luxusdinner geleistet. mmmmhhh Pasta.
Am Samstag hiess es dann 5 Uhr aufstehen und packen, nochmal zum Chiang Mai Inn in der Hoffnung, dass mein Pass da ist (und er war da) und danach zur Local Busstation auf nach Tha Ton. 4h spaeter waren wir da. Tha Ton ist touristisch nicht sehr erschlossen, was echt wunderbar war. Wir sind ewig in einem Strassencafe gesessen und eigentlich wollten wir weiter nach Mae Salong, aber das war garnicht so einfach, da kaum jemand Englisch sprach. Wir sind mit dem gelben Sammeltaxi zurueck Richtung Fang, dann habe ich einen Thai angesprochen wie wir nach Mae Salong kommen, er konnte auch kein Englisch, hat uns aber dazu gebracht aus dem Taxi rauszuhuepfen und hat uns dann lang und breit in Thai erklaert, wie wir am Besten nach Mae Salong kommen. Erstaunlich wie viel man versteht wenns sein muss… Wir sind dann mit dem Taxi zurueck nach Tha Ton, da zur Taxihaltestelle, haben auf Anweisung der Fahrer unsere Rucksaecke in das Taxi geladen und auf die Abfahrt gewartet. Nach 20 Minuten haben sie uns dann erklaert, dass das letzte Taxi um 12.30 gefahren ist. Lustig. Sie haben uns seelenruhig beim einladen zu gesehen, aber es nicht fuer noetig gehalten uns das gleich zu sagen. Naja gut wir sind dann eine Nacht in Tha Ton geblieben, hatten einen wunderschoenen Bungalow am Fluss mit Blick auf einen Tempel. Den wir am Nachmittag auch bestiegen haben.
Am naechsten Tag auf nach Mae Salong. Im Taxi sassen 11 Erwachsene, 2 Kinder, 3 Standen hinten auf dem Brett, 2 sassen mit massenhaft Gepaeck auf dem Dach und 2 weitere Leute waren vorne beim Fahrer. Ungaublich, dass das Taxi das geschafft hat. Wir sind also eingequetscht 1.5h bergauf nach Mae Salong und haben hier auch wieder einen tollen Bungalow gefunden. Das Wetter ist etwas kuehler, aber super angenehm. In Mae Salong leben 95% Chinesen und es ist ein Teeanbaugebiet. Am ersten Abend waren wir auf der Suche nach einem Restaurant und haben zum Glueck ein australisch-chinesisches Kuenstler-Paaerchen getroffen. Da das einzige offene Restaurant nur eine chinesische Karte hatte und die Besitzerin kein Wort Englisch sprach. Das Essen war echt lecker.
Gestern waren wir um 6 Uhr beim Morning Market. Wir haben einige Hilltribe-Leute, in ihren traditionellen Kleidern gesehen, wir hatten dort auch unser erstes Fruehstueck. Obwohl der Markt etwas zu viel fuer meinen Magen war. Innereien, Curry und Schweinefuesse muessen um 6 Uhr morgens echt nicht sein… Nach dem 2. Fruehstueck haben wir einen Roller gemietet und sind 6 Stunden bergauf bergab gefahren. Die Landschaft ist echt beeindruckend und die Strassen waren erstaunlich gut. Unterwegs haben wir uns Sushi geholt und uns in den Schatten eines Tempels gesetzt um zu picknicken. Mitten im Nirgendwo haben wir dann einen kleinen Hilltribe-Markt (7 Staende) entdeckt. Die Frauen haben Nick sofort belagert und ihm alle moeglichen Sachen um den Hals gehaengt. Lustig. Sie haben uns fast nicht mehr gehen lassen. Dann wurde der Tank langsam leer, wie gesagt mitten im Nirgendwo. Zum Glueck kam eine kleine Tankstelle/Supermarkt/Bushaltestelle und wir konnten tanken. Als wir losfahren wollten, haben wir festgestellt, dass wir einen platten Hinterreifen haben. Shit. Es waren noch ungefaehr 15km bergauf bis zum Guesthouse. Zum Glueck waren ein paar Polizisten da, die unseren Vermieter angerufen haben, der uns dann abgeholt hat… Nick war etwas betruebt, deshalb habe ich uns ein Eis am Stil geholt, das war unglaublich billig… aber mit Mais und Bohnengeschmack. mmmmhhh. Nachdem wir darueber ziemlich gelacht haben, war die Stimmung wieder gut…
Morgen ziehen wir weiter, ich hoffe, dass noch mehr so nette, verlassene Orte kommen…





