Auszeit – Meine Asienreise 2008


von Vietnam nach Kambodscha
Juni 16, 2008, 1:35
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Meine letzten Tage in Vietnam habe ich in Can Tho im Sueden verbracht. Cantho selbst hatte nicht wirklich viel zu bieten, es war ein Ort wie jeder andere. Aber ich habe mir ein Sloooooooowwwboat gemietet (mit Fahrer) und habe einen Tag auf dem Mekong und beim Floating Market verbracht. Die Fahrt begann um 5.30 Uhr morgens um den Sonnenaufgang zu sehen. Meine Bootsfuehrerin sprach kaum Englisch (sie konnte insgesamt 3 Worte), trotzdem haben wir uns prima verstanden und viel miteinander gelacht. Vorallem als wir auf ein Verkaufsboot zu einer Frau und ihrer Tochter gesessen sind und zusammen Wassermelone gegessen haben. Es ist wirklich unglaublich wie viel man versteht obwohl man 2 verschiedene Sprachen spricht. Die Menschen leben wirklich auf und am Fluss. Im Fluss wird gebadet, gehandelt, Geschirr & Waesche gewaschen, die Kinder schwimmen und das alles obwohl das Wasser wirklich oelig und stinkig ist. Vorallem auf dem Hauptfluss, wo alle Motorboote fahren und ihren Dreck verbreiten. Wir haben Blumen gepflueckt, haben Obst aus dem Fluss gerettet (ein Boot war kurz vor dem Untergang und wir haben geholfen die Aepfel einzusammeln), waren bei einer echt stinkigen und ekligen Fischfarm und haben Pause in einem kleinen Restaurant mit Obstgarten gemacht, wo ich erst mal ein Nickerchen in der Haengematte brauchte. Es war ein toller Tag, aber nach 8h hatte ich echt genug vom Fluss und war froh wieder an Land zu sein.

Dann bin ich weiter nach Chau Doc, d.h. Richtung Grenze nach Kombodscha. Von Chau Doc aus habe ich ein Motobike zur Grenze genommen, der Fahrer hatte meinen Rucksack vorne bei sich und ich konnte den Ausblick auf die vielen kleinen Doerfer und die riesigen, leuchtend gruenen Wiesen geniessen. Es war ein guter Abschied von Vietnam. Von der Grenze aus bin ich mit einem Minivan nach Phnom Pehn, ich war die einzige Europaerin und sass vorne beim Fahrer mit zwei anderen Maennern, es war ziemlich eng & heiss, aber die Fahrt hat trotzdem Spass gemacht.

Am naechsten Tag habe ich mir in Phnom Pehn einen Fahrer gemietet und bin mit ihm zuerst zu den Killig Fields, etwas ausserhalb von PP. Zwischen 1975 und 1979 wurden dort 20.000 Menschen ermordet, teilweise 300 am Tag, hauptsaechlich gebildete Menschen und ihre Familien. Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine idylische Wiese an einem kleinen See, bis man zum 10 stoeckigen Turm geht und erkennt, dass sich darin lauter Schaedel befinden. Teilweise kann man sogar erkennen woran die Menschen gestorben sind. Die Atmosphaere war ganz seltsam, man sieht zu beiden Seiten die ehemeligen Massengraeber, wenn man auf den Weg schaut, kann man Kleiderueberreste und teilweise Knochenstuecke erkennen.  Das war so bedrueckend fuer mich, daher war ich froh, dass mein Fahrer mich danach zum russischen Markt gebracht hat, wo ich von diesen Graeueln abgelenkt wurde. Anschliessend hat Ya mich zum Tuol Sleng-Gefaengnismuseum gefahren. Dort ging das Grauen weiter. Mein Guide hat mir erzaehlt, wie ihr Vater und ihr Bruder von der Khmer rouge abgeholt, gefoltert und ermordet wurden und wie sie sich mit ihrer Mutter im Nordwesten Kambodschas versteckt hat. Furchtbar. Im Museum sah man Zellen, Bilder von ermordeten Menschen und Folterinstrumente. Alles wieder wirklich schrecklich. Ich musste mich davon erstmal erholen, spaeter sind wir weiter zum Palast und zur Silverpagoda. Dort hatte ich einen lustigen Guide und konnte die Vorstellung von Massenmord, der erst so wenige Jahre her ist, verdraengen. Anschliessend bin ich noch zum Central Market und habe dort kambodschanische Schupfnudeln gegessen, mmmhh.

Am naechsten Tag bin ich weiter nach Siem Reap (7h Busfahrt) um die Angkor Tempel zu sehen. Ich hab mir ein TukTuk fuer den Tag gemietet und bin um 5 Uhr los um den Sonnenaufgang beim Haupttempel zu sehen. Es war leider ziemlich bewoelkt, aber wenigstens waren noch nicht viele Touristen unterwegs. Angkor Wat selbst hat mich ein bisschen enttauescht, aber Bayon ein Tempel voll mit riesigen Buddhakoepfen und Ta Prohm (Tomb Raider) waren echt toll. Die Tempel musste man teilweise richtig erklettern und sie sind wie Labyrinthe es gibt meistens unzaehlige Wege. Macht echt Spass. Ich habe mir insgesamt 6 Tempel angesehen, danach war ich zu erschoepft fuer mehr. Bei jeder ‘Attraktion’ gab es unzaehlige Geschaefte die Souvenirs und Kleider verkauft haben und Restaurants. Es gab immer mindestens 10 Restaurants  pro Tempel, ich weiss garnicht wer da alles essen soll. Ausserdem sind ueberall Kinder, die versuchen einem Armbaender, Faecher, Postkarten und Buecher zu verkaufen. Die Kids haben eine spezielle Verkaufsmasche. Sie fragen zuerst: ‘Woher bist du?’ – ‘Oesterreich’ – ‘Wenn ich dir die Haupstadt sage, kaufst du was?!’ Zum Glueck haben alle Austria mit Australia verwechselt und Canberra gesagt… Ich habe mit den Kindern meine Kaugummis und Kekse geteilt, sie waren gluecklich ueber was Suesses und ich war froh, dass sie aufgehoert haben: ‘Only 1 Dollar’ zu rufen.

Das Wetter ist ziemlich schlecht momentan, daher habe ich beschlossen nicht am verregneten Strand in Suedthailand zu sitzen sondern die letzte Zeit zu nutzen und nochmal nach Laos zu gehen, da ich beim ersten Mal so gut wie nichts vom Land gesehen habe. Ich fliege also morgen nach Pakse (Sueden) und habe gerade erfahren, dass sie am Flughafen 25 Dollar fuer die Ausreise verlangen (das Visa hat schon 35USD gekostet), so eine Abzocke, aber es bleibt mir ja nichts anderes uebrig als zu zahlen. Ich hoffe, ich muss wenigstens kein Uebergepaeck zahlen, Shopping in Kambodscha ist echt super und da ich nur noch 2 Wochen habe gibt es kein Halten mehr..

Mal wieder eine kleine Landkarte, damit ihr mir besser folgen koennt:


 



Vietnam – Kambodscha (Phnom Penh & Siem Reap)
Juni 15, 2008, 12:19
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Dragonfruit-Boot, Floating Market Mekong Delta


kleine Pause…


Haeuser am Mekong


Killing Fields


Kleiderueberreste, Killing Fields


Tuol Sleng Zelle


Tuol Sleng Gefaegnis


mmmh kambodschanische Schupfnudeln


Bayon Tempel bei Angkor Wat


Ta Prohm, Tomb Raider


mein kleiner Tempelfreund…



Hoi An – Muine – Saigon
Juni 8, 2008, 11:55
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Wir haben die Zeit in Hoi An genossen, aber nach 5 Tagen mussten wir echt weiterziehen, wir hatten so viel Zeug gekauft, dass wir es kaum mehr tragen konnten und wollten schliesslich noch was anderes sehen.

Also sind wir 12h mit dem Bus weiter nach Muine. Ein kleiner Strandort im Sueden. In Muine gibt es nicht wirklich viel zu tun und genauso hatten wir es uns vorgestellt. Wir sind knapp 2 Tage am Resort-Strand gelegen. Super. Gegen Abend konnten wir die Fischer beobachten, die am ganzen Strand ihre Fische eingesammelt haben. Danach lagen am ganzen Strand Seesterne, Krabbenreste und Fische. Wir haben versucht ein paar Seesterne zu retten, aber ich glaube nicht, dass sie ueberlebt haben…

Am Donnerstag Mittag sind wir weiter nach Saigon, wieder 6h mit dem Bus. Seit Muine waren wir mit Jess, einer Australierin unterwegs. Als wir am Abend angekommen sind, haben wir schnell ein Hotel gesucht und sind dann zum Abendessen. Wir wollten noch gemuetlich auf einen Drink und sind in die Go2-Bar, nach ein paar Drinks ueberkam uns die Lust zum Tanzen und wir sind ins Apokalypse Now. Um 7 Uhr morgens bin ich dann schliesslich totmuede ins Bett gefallen. Wir hatten eine tolle Abschlussnacht fuer Nadine.

Um 10 Uhr morgens sind wir auf um die Stadt zu erobern, sind zu einem Markt und ein bisschen Souvenirshopping, dann musste Nadine eh schon zum Flughafen. Am Abend sind Jess, ihr Freund Tom und ich wieder ins Go2 und es wurde wieder 7 Uhr morgens. Ich waer ja schon um 6Uhr zu Hause gewesen, aber leider war die Hotelklingel kaputt und ich musste warten. Ich hab mir die Zeit bei einem kleinen Essensstand vertrieben. Das Leben startet in Saigon zum Glueck schon um 5.30 Uhr morgens. Dann oeffnen die ganzen kleinen Essensstaende an der Strasse. Super.

Ich musste dann einen Tag relaxen. Zu viel Party.

Heute war ich bei den Cu Chi-Tunnels, einem 200km langen unterirdischen Tunnelsystem des Vietcong. Wir sahen die Fallen, die sie fuer die Amerikaner gebaut haben, konnten in die Verstecke und sind durch einen stockfinsteren Tunnel gekrabbelt. Man hat echt ein Gefuehl dafuer bekommen, wie das im Vietnamkrieg war. Die Tunnel sind wirklich winzig, durch die meisten kann man nur krabbeln und in einige haben wir nicht mal reingepasst. Man konnte dort auch Waffen abschiessen, was ich irgendwie seltsam fand, aber trotzdem ausprobiert habe. Ich hab mir 5 Schuss fuer eine AK-47 gekauft. Beim Schiessplatz wurde ich beinahe taub, weil sie neben mir Maschinengewehre abgefeuert haben. Dann bekam ich zum Glueck Ohrenschuetzer. Als ich bei der Waffe stand, hat der Guide seine Hand gegen meinen Ruecken gepresst, darueber habe ich mich zuerst gewundert. Dann hab ich geschossen und alles wurde klar. Die Waffe hat einen krassen Rueckdrall, meine Schulter tut jetzt noch weh. Getroffen habe ich natuerlich nichts, aber es war echt interessant und ich hab mich gefuehlt wie Rambo in Vietnam. Anschliessend bin ich noch ins Kriegsmuseum, das war echt bedrueckend. Sie hatten viele Fotos von toten, gefolterten oder erschossenen Menschen. Das war ein bisschen zu viel fuer mich. Daher brauche ich heute Abend etwas lustiges und gehe in den Zirkus.



Zeit fuer Fotos
Juni 8, 2008, 11:30
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Ich hab die letzten Wochen schon ein paar Mal versucht Fotos online zu stellen, aber die Internetverbindungen waren einfach zu schwach. Also auf ein Neues.


Wasserpuppe aus Hanoi


Halong Bay


Strand in Hoi An


Nadine und ihre Masseurin in Muine


Partynacht in Saigon mit Jess aus Australien


Im Vietcong-Versteck, Chu Chi Tunnel


Beim Schiessen mit der AK-47

 

 



H H H H
Juni 1, 2008, 3:27
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Hanoi

Hanoi ist echt krass, so viele Menschen, Motobike- und Cyclo-Fahrer (Fahrradtaxi). Ueberall versuchen sie einem etwas anzudrehen, was mit der Zeit ziemlich nervig ist.. Aber Hanoi hat mir trotzdem sehr gut gefallen, die vielen kleinen Haueser mit verschnoerkelten Balkonen, der See mitten in der Stadt, die franzoesischen Baguettes zum Fruehstueck (Indochina-Einfluss) und die Menschen die den ganzen Tag am Strassenrand zu sitzen scheinen.

Am ersten Tag sind wir viel spaziert und waren am Abend im Wasserpuppentheater. Das ist so was wie Kasperle, aber auf vietnamesisch. Die Puppen und die Puppenspieler befinden sich im Wasser und obwohl ich nichts verstanden habe, fand ich es unheimlich witzig und suess.

Am zweiten Tag haben wir uns Ho Chi Minhs mumifizierte Leiche angesehen. Vor dem Mausoleum war eine ewig lange Schlange und wir dachten schon, dass wir nie mehr dran kommen, aber es ging erstaunlich schnell. Ueberall standen die jungen Wachen in ihren weissen Uniformen. In einem viereckigen Raum lag der orange beleuchtete Leichnam, war von 4 Wachen umgeben und man konnte ihn von 3 Seiten betrachten. Aus Respekt musste man im ganzen Gebauede mucksmaueschenstill sein. Interessant, aber irgendwie erschreckend eine 40 Jahre alte Leiche zu sehen… Wir sind dann auch noch in den Regierungspalast, aber das war so ueberlaufen, dass es keinen Spass machte. Also weiter zum Literaturtempel mit dem Motobike-Taxi. Sie sind zum Glueck vorsichtig mit uns gefahren, weil hier fahren alle ohne Ruecksicht einfach drauflos, ob die Ampel nun gruen oder rot ist. Sie sagen zwar andauernd, dass die Polizei Strafen verhaengt, aber an Regeln haelt sich trotzdem niemand. Die Motobike-Fahrer wurden am Ziel ziemlich nervig, sie wollten unbedingt, dass wir sie buchen, als wir das abgelehnt haben, wurde einer richtig pissig. Naja. Der Tempel war sehr schoen und wir sind anschliessend mit einem anderen Fahrer zu 3. (!!!) auf einem Bike zurueck ins Hotel. Der Fahrer konnte sogar ziemlich gut deutsch und hat uns uebers Leben aufgeklaert.  Hanoi saugt einen irgendwie aus, wenn man an die Strassenverhaeltnisse, den Laerm und das Chaos nicht gewoehnt ist und man sich den ganzen Tag konzentrieren muss um nicht ueber den Haufen gefahren zu werden, ist man am Abend echt ausgelaugt.

Halong Bay

Am naechsten Tag gings ab aufs Boot, Halong Bay. Wir hatten das etwas Teuerere gewaehlt (79 USD), da es auf den Fotos viel schoener ausgesehen hat. Und die Fotos haben wirklich nicht gelogen. Es war ein ziemlich neues Boot im vietnamesischen Stil, mit tollen, bequemen Sonnenliegen auf dem Sonnendeck. Super. Das Essen war lecker (mir war wieder Mal schlecht, d.h. ich hab nicht viel davon gegessen), die Crew war nett und wir waren eine super Gruppe. Nadine und ich haben uns gleich mit 3 hollaendischen Jungs zusammen geschlossen und hatten viel Spass mit ihnen. Nach dem wir eine Tropfsteinhoehle angesehen haben, konnten wir kajaken. Das war echt toll. Die Bucht ist wirklich wunderschoen, die Felsen verschwinden immer mehr im leichten Nebel. Beim Kajakplatz leben die Leute in einer Art Hausbooten und ueberall sind Verkaeuferinnen in Booten und bieten Pringles, Oreos und Softdrinks an, man hoert immer nur: ‘Buy something??’ Spaeter hatten wir dann Badespass mit den Jungs, wir konnten vom Bootdach ins Wasser springen. Das haben wir dann immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen und Formationen gemacht. Super. Und sogar wenn man im Wasser ist rudern die Frauen her und rufen: ‘Buy something???’ Am Abend war dann Karaoketime. Das gehoert in Asien doch dazu, oder? Zuerst haben sich alle etwas geniert, aber nach ein paar Songs waren alle dabei und es war nur noch lustig. Ich glaube wir haben das halbe Buch durchgesungen. Eine letzte Zigarette auf dem Sonnendeck und dann kam von Nadine die Idee an Deck zu schlafen. Wir haben uns ein feines Bett gemacht und denn Sternenhimmel genossen, die Jungs haben das mitbekommen und schon lagen 2 von ihnen neben uns. Es war so angenehm, endlich mal kuehle Luft beim schlafen. Und am Morgen aufzuwachen und in die Bucht zu blicken war einfach toll. Dann gleich wieder Badespass zum Aufwachen. Nach dem Fruehstueck haben wir noch in der Sonne gebraten und dann war der Spass leider vorbei, wir mussten von Board und wieder zurueck nach Hanoi  (3h Fahrt). Wir hatten wirklich tolle 1.5 Tage auf dem Boot.

Hue

Von Hanoi sind wir am gleichen Tag noch weiter nach Hue, 14h mit dem Nachtzug. Der war leider nicht so toll wie der in Thailand, aber da wir das Abteil fuer uns alleine hatten, hat das schon gepasst. Der Zug ist hier wirklich teuer! Aber wir kamen entspannt und ausgeschlafen in Hue an, konnten den Tag direkt nutzen und daher war auch das OK. Wir hatten ein nettes familiaeres Guesthouse, haben gemuetlich gefruehstueckt, der Oma unsere Waesche gegeben und sind los in die Stadt. Dort wollten wir zur Zitadelle. Wir sind ewig, ewig in bruetender Hitze gelatscht und haben den Eingang einfach nicht gefunden… Ueberall wieder Cyclo-Fahrer, aber die waren alle so aufdringlich, das wir keinen von ihnen buchen wollten. Wir liefen und liefen, dann schon wieder ein Cyclo-Fahrer, den haben wir nach dem Weg gefragt, er hat ihn uns freundlich erklaert und uns ein gutes Angebot gemacht. Zuerst fuhr er uns mal zum Eingang, da er auf dem Weg dahin so nett war, haben wir beschlossen ihn fuer eine Tour zu buchen. Wir sind also mit ihm ueber 2 Stunden durch die Zitadelle geduest, er ist an vielen Plaetzen mit uns stehen geblieben, hat uns viele Dinge erklaert, uns ein paar Woerter vietnamesich beigebracht und hat alle unsere Fragen beantwortet. Super.. Er war sei Geld echt wert. Nach dem Abendessen wollten wir noch zum Markt , bloede Idee. Erstens hatte der Markt schon zu und zweitens war es auf der anderen Flussseite unglaublich stressig. Die absolute Reizueberflutung, so viele Menschen, Gerueche, Gerauesche, Lichter. Wahnsinn. Also schnell wieder zurueck auf die andere Seite. Hue ist eine schoene kleine Stadt, vorallem sind sie schon dabei die ganze Stadt mit Lotusblueten fuer das anstehende Festival zu dekorieren. Toll.

Hoi An

Am naechsten Morgen ging es weiter nach Hoi An. 4h mit dem Bus. Wir hatten sogar einen Platz zum Liegen, sehr fein. Angekommen haben wir das erste Hotel mit Pool gewaehlt und wurden nicht enttauescht, 3* fuer 3.80 Euro pro Person. Am ersten Nachmittag sind wir nur am Pool gelegen, meistens alleine, echt chillig. Am Abend haben wir uns natuerlich gleich in die erste Schneiderei ‘verirrt’ und Kleider und Tshirts in Auftrag gegeben. Hoi An ist beruehmt fuer seine massgeschneiderten Kleider und Schuhe. Es reihen sich Tailor, Schuhlaeden, ‘Kunstgallerien’ und Softdrinksstaende aneinander. Was anderes gibt es eigentlich nicht.

Am naechsten Tag sind wir mit dem Rad (kann man fuer 50 Cent am Tag leihen) zum 5km entfernten Strand im Norden (den mir der Buchhaendler empfohlen hat). Die Strassen in der Stadt sind ziemlich schlecht, ueberall sind riesige Loecher, ein echter Hindernissparcours, aber man darf sich durch die Motobikefahrer und Spaziergaenger nicht beirren lassen, einfach weiterfahren, die anderen weichen schon aus. Unser Weg fuehrte uns aus der Stadt und vorbei an Reisfeldern, die gerade neu bestellt wurden. Schon waren wir am Strand. Weisser Sand, tuerkises Wasser. Toll. Es gibt nur wenige Strandbars und kaum Verkauefer. Also super zum Sonnenbaden. Am Abend haben wir noch ein bisschen die Stadt erkundigt, haben Schuhe in Auftrag gegeben, waren Essen und sind dann unsere Kleider probieren gegangen. Laessig, echt. Auch diese Stadt gefaellt uns wieder super. Vorallem weil der Strand so nah ist.

Heute haben wir eigentlich dasselbe gemacht, leckeres Fruehstuck, mit dem Bike zum Strand, Abendessen, Schuhe und Kleider holen bzw. anprobieren.

Wir nehmens gemuetlich hier und werden wahrscheinlich noch 2 Tage bleiben…