Gespeichert unter: Vietnam
Wir haben die Zeit in Hoi An genossen, aber nach 5 Tagen mussten wir echt weiterziehen, wir hatten so viel Zeug gekauft, dass wir es kaum mehr tragen konnten und wollten schliesslich noch was anderes sehen.
Also sind wir 12h mit dem Bus weiter nach Muine. Ein kleiner Strandort im Sueden. In Muine gibt es nicht wirklich viel zu tun und genauso hatten wir es uns vorgestellt. Wir sind knapp 2 Tage am Resort-Strand gelegen. Super. Gegen Abend konnten wir die Fischer beobachten, die am ganzen Strand ihre Fische eingesammelt haben. Danach lagen am ganzen Strand Seesterne, Krabbenreste und Fische. Wir haben versucht ein paar Seesterne zu retten, aber ich glaube nicht, dass sie ueberlebt haben…
Am Donnerstag Mittag sind wir weiter nach Saigon, wieder 6h mit dem Bus. Seit Muine waren wir mit Jess, einer Australierin unterwegs. Als wir am Abend angekommen sind, haben wir schnell ein Hotel gesucht und sind dann zum Abendessen. Wir wollten noch gemuetlich auf einen Drink und sind in die Go2-Bar, nach ein paar Drinks ueberkam uns die Lust zum Tanzen und wir sind ins Apokalypse Now. Um 7 Uhr morgens bin ich dann schliesslich totmuede ins Bett gefallen. Wir hatten eine tolle Abschlussnacht fuer Nadine.
Um 10 Uhr morgens sind wir auf um die Stadt zu erobern, sind zu einem Markt und ein bisschen Souvenirshopping, dann musste Nadine eh schon zum Flughafen. Am Abend sind Jess, ihr Freund Tom und ich wieder ins Go2 und es wurde wieder 7 Uhr morgens. Ich waer ja schon um 6Uhr zu Hause gewesen, aber leider war die Hotelklingel kaputt und ich musste warten. Ich hab mir die Zeit bei einem kleinen Essensstand vertrieben. Das Leben startet in Saigon zum Glueck schon um 5.30 Uhr morgens. Dann oeffnen die ganzen kleinen Essensstaende an der Strasse. Super.
Ich musste dann einen Tag relaxen. Zu viel Party.
Heute war ich bei den Cu Chi-Tunnels, einem 200km langen unterirdischen Tunnelsystem des Vietcong. Wir sahen die Fallen, die sie fuer die Amerikaner gebaut haben, konnten in die Verstecke und sind durch einen stockfinsteren Tunnel gekrabbelt. Man hat echt ein Gefuehl dafuer bekommen, wie das im Vietnamkrieg war. Die Tunnel sind wirklich winzig, durch die meisten kann man nur krabbeln und in einige haben wir nicht mal reingepasst. Man konnte dort auch Waffen abschiessen, was ich irgendwie seltsam fand, aber trotzdem ausprobiert habe. Ich hab mir 5 Schuss fuer eine AK-47 gekauft. Beim Schiessplatz wurde ich beinahe taub, weil sie neben mir Maschinengewehre abgefeuert haben. Dann bekam ich zum Glueck Ohrenschuetzer. Als ich bei der Waffe stand, hat der Guide seine Hand gegen meinen Ruecken gepresst, darueber habe ich mich zuerst gewundert. Dann hab ich geschossen und alles wurde klar. Die Waffe hat einen krassen Rueckdrall, meine Schulter tut jetzt noch weh. Getroffen habe ich natuerlich nichts, aber es war echt interessant und ich hab mich gefuehlt wie Rambo in Vietnam. Anschliessend bin ich noch ins Kriegsmuseum, das war echt bedrueckend. Sie hatten viele Fotos von toten, gefolterten oder erschossenen Menschen. Das war ein bisschen zu viel fuer mich. Daher brauche ich heute Abend etwas lustiges und gehe in den Zirkus.
Noch keine Kommentare bis jetzt
Kommentieren
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>